1. Poolgroesse und Kabellaenge
Die maximale Poolgroesse ist das wichtigste Auswahlkriterium. Der Zodiac CNX 30 iQ deckt mit 16,5 m Kabel Becken bis 72 m2 ab. Bei den Dolphin Nautilus Modellen nennt Maytronics statt einer Kabellaenge die maximale Beckenlaenge: eingelassene Pools bis 12 m beim Nautilus CC Plus, bis 10 m beim Nautilus CC. Für Aufstellpools bis 32 m2 genügen der Steinbach Poolrunner oder Aiper Seagull Pro.
Faustregel: Nennt der Hersteller eine Kabellaenge, muss sie mindestens der laengsten Diagonale Ihres Pools plus der doppelten Tiefe entsprechen. Nennt er stattdessen eine maximale Beckenlaenge, ist diese Angabe die Grenze.
2. Pooltyp: Folie, Fliesen oder Aufstellpool
Für Folienbecken benötigen Sie Modelle mit schonenden Bürsten, die die empfindliche Folienauskleidung nicht verkratzen. Ausdruecklich für Folienpools ausgewiesen sind die beiden Dolphin Nautilus Modelle und der Zodiac CNX 30 iQ, der Steinbach Poolrunner S63 arbeitet mit folienschonenden PVC-Bürsten. Aufstellpools profitieren besonders von kabellosen Modellen.
3. Reinigungsbereich: Boden, Wände, Wasserlinie
Budget-Modelle (Steinbach, Aiper) reinigen nur den Poolboden. Beide Dolphin Nautilus Modelle schaffen Boden und Wände und klettern dafür aus der Ecke heraus die Wand hoch. Die Wasserlinie, wo sich Fett und Sonnencreme ablagern, gehört bei ihnen nicht zum Reinigungsbereich: Das erledigt in unserem Feld nur der Zodiac CNX 30 iQ.
Unsere Empfehlung: Für Einbaupools mit Ueberlaufrinne ist Wandreinigung fast Pflicht. Für Rundpools und Aufstellpools genügt Bodenreinigung.
4. Kabellos oder kabelgebunden?
Kabellose Poolroboter bieten maximale Flexibilitaet, kein Kabelmanagement und einfaches Handling. Ideal für Aufstellpools und Reisen. Nachteil: begrenzte Akkulaufzeit (ca. 90 Min.) und keine Wandreinigung. Kabelgebundene Modelle laufen ohne Akkugrenze und reinigen auch die Wände, beim Zodiac CNX 30 iQ zusätzlich die Wasserlinie.
5. App-Steuerung und Programmierung
Eine App hat in unserem Feld nur der Zodiac CNX 30 iQ (iAquaLink): Fernstart, Zeitplan und einzelne Reinigungszonen laufen über das Smartphone. Die beiden Dolphin Nautilus Modelle kommen ohne App und ohne WLAN. Beim Nautilus CC Plus übernimmt ein Wochenplaner am Gerät den Rhythmus, der Nautilus CC wird von Hand gestartet.
Lohnt sich die App? Ja, wenn Sie den Roboter aus der Ferne starten oder gezielt einzelne Zonen anfahren wollen. Geht es Ihnen nur darum, dass regelmäßig gereinigt wird, erledigt der Wochenplaner des Nautilus CC Plus dasselbe. In unserem Feld kostet das App-Modell rund 200 Euro mehr als der Testsieger.
6. Budget: Was bekomme ich für mein Geld?
- Unter 500 Euro: Aiper Seagull Pro (149 Euro, kabellos) und Steinbach Poolrunner S63 (159 Euro). Bodenreinigung für kleine Pools.
- 699 bis 799 Euro: Dolphin Nautilus CC und Nautilus CC Plus. Boden und Wände, beim CC Plus zusätzlich zwei Aktivbürsten und Wochenplaner.
- Knapp 1.000 Euro: Zodiac CNX 30 iQ (998,70 Euro). App-Steuerung, intelligente Kartierung, Boden, Wände und Wasserlinie.
Zusammenfassung: Unsere Empfehlung
Für Aufstellpools und Rundpools empfehlen wir den kabellosen Aiper Seagull Pro. Für normale Familienbecken reicht der Dolphin Nautilus CC. Wer Wandreinigung, zwei Aktivbürsten und den Wochenplaner will, nimmt den Testsieger Dolphin Nautilus CC Plus. Nur wenn die Wasserlinie mitgereinigt werden soll oder die Steuerung per App wichtig ist, lohnt der Zodiac CNX 30 iQ. Den vollständigen Vergleich aller Modelle finden Sie auf unserer Vergleichsseite.