Warum wir hier keinen M700 mehr verkaufen
Wir verlinken nur Geräte, die zum Zeitpunkt der Prüfung auf Amazon.de tatsaechlich bestellbar sind.
Der M700 erfuellt diese Bedingung nicht mehr. Eine Seite, die weiter einen Kaufen-Button auf ein
Modell setzt, das niemand liefern kann, ist für Sie wertlos und für uns unehrlich. Also steht hier,
was wirklich Sache ist, und daneben das Modell, das den Job heute macht.
Bei eingestellten Premium-Robotern taucht regelmäßig Restbestand zu Fantasiepreisen auf.
Wir raten davon ab, einen abgekuendigten Roboter oberhalb seines frueheren Neupreises zu kaufen.
Ersatzteile und Garantieabwicklung sind bei einem laufenden Modell schlicht einfacher.
Was den Dolphin M700 ausgemacht hat
Drei Dinge hoben den M700 aus dem Feld heraus. Erstens die Wasserlinie: Er arbeitete den schmalen
Streifen ab, an dem sich Sonnencreme, Fette und Pollen als hartnaeckiger Rand absetzen. Zweitens die
App-Steuerung über MyDolphin Plus, mit der sich Zyklen aus der Ferne starten und Reinigungsmodi
umstellen liessen. Drittens die Multi-Media-Filtration, die grobes Laub und feinen Sand in getrennten
Stufen aufnahm.
Dazu kam die Groessenklasse. Mit 18 m Kabel und einer Auslegung bis 120 m2 war der M700 einer der
wenigen Roboter für wirklich grosse Einbaubecken. Genau dort tut die Luecke jetzt weh: Wer ein Becken
dieser Größe hat, findet im aktuellen Amazon-Sortiment kein direktes Gegenstueck aus dem Hause
Maytronics. Für Pools bis 12 m dagegen gibt es eine saubere Antwort, und die heisst Nautilus CC Plus.
Zwei Aktivbürsten und die Wandkletterung
Der Dolphin Nautilus CC Plus fährt nicht nur ab, er buerstet. Zwei Aktivbürsten lösen Belag, Algenansatz und
Blaetter vom Untergrund, statt sie nur zu ueberrollen. Anschliessend klettert er die Wände hoch und
erledigt Boden und Wand in einem Durchgang. Für Folienbecken ist das die relevante Kombination:
Schmutz wird gelöst und aufgenommen, ohne dass jemand mit der Bürste am Beckenrand steht.
Die Grenze ist klar gezogen und wir schreiben sie hin, statt sie zu verschweigen: Oben endet die Arbeit
unterhalb der Wasserlinie. Den Rand am Wasserspiegel müssen Sie weiterhin von Hand nacharbeiten.
Wer das nicht will, findet unter den Alternativen ein Modell, das diesen Bereich mit abdeckt.
Filterkorb von oben: der Unterschied im Alltag
Die Doppelfiltration hält grobe und feine Verschmutzung zurück, und der Korb wird von oben entnommen.
Deckel auf, Korb heraus, unter fliessendem Wasser ausspülen, zurück damit. Der Roboter muss dafür
nicht umgedreht, gekippt oder abgelegt werden. Das klingt nach einer Kleinigkeit, entscheidet aber
darueber, ob der Korb nach jedem Zyklus geleert wird oder erst dann, wenn die Leistung sichtbar nachlaesst.
Wochenplaner statt App
Es gibt kein WLAN und keine App. Gestartet wird am Gerät, den Rhythmus übernimmt der Wochenplaner:
einmal eingestellt, laeuft die Reinigung an den gewaehlten Tagen von allein. Für die meisten Poolbesitzer
ersetzt das die App vollständig, denn der Roboter liegt ohnehin am Becken und nicht in der Hosentasche.
Wer den Zyklus dagegen aus dem Buero oder aus dem Urlaub starten will, braucht ein Modell mit Funkanbindung.
Technische Daten des Dolphin Nautilus CC Plus
| Poolgroesse | Eingelassene Pools bis 12 m |
| Reinigungsbereich | Boden und Wände |
| Filterung | Doppelfiltration, Filterkorb von oben |
| Buersten | Zwei Aktivbürsten |
| Zeitsteuerung | Wochenplaner |
| Abmessungen | 44,7 x 32,7 x 49 cm |
| Material | Polypropylen / ABS |
| Garantie | 2 Jahre (Maytronics) |
| Preis | 799 Euro (Stand 25.08.2026) |
| Bewertung | 4.3 von 5 bei 13.304 Bewertungen |
M700 gegen Nautilus CC Plus: was Sie aufgeben
Wer vom M700 kommt, sollte den Wechsel mit offenen Augen machen. Diese drei Punkte fallen weg:
- Wasserlinie: Der Nautilus CC Plus reinigt Boden und Wände, den Rand am Wasserspiegel nicht.
- App und WLAN: Kein Fernstart, keine Zyklussteuerung per Smartphone. Dafür ein Wochenplaner am Gerät.
- Beckengroesse: Ausgelegt auf eingelassene Pools bis 12 m statt auf die Grossbecken-Klasse des M700.
Dem gegenüber steht der Preis. 799 Euro statt rund 1.529 Euro sind kein Rabatt, sondern eine
andere Geraeteklasse. Und ein Argument bleibt: Mit über 13.304 Bewertungen
ist der Nautilus CC Plus eines der am breitesten erprobten Modelle im gesamten Feld. Maytronics gibt zwei Jahre Garantie.
Vorteile und Nachteile im Ueberblick
Vorteile
- Zwei Aktivbürsten lösen Schmutz, Algen und Blaetter zuverlässig vom Untergrund
- Klettert die Wände hoch und reinigt Boden und Wand in einem Durchgang
- Filterkorb wird von oben entnommen: Deckel auf, Korb raus, ausspülen, fertig
- Wochenplaner übernimmt den Rhythmus, ohne dass man an den Start denken muss
- Mit über 13.000 Bewertungen der meistgekaufte Poolroboter seiner Klasse
Nachteile
- Keine App und kein WLAN: gesteuert wird über das Gerät selbst
- Reinigt Boden und Wände, die Wasserlinie bleibt ausgespart
- Für eingelassene Pools bis 12 m ausgelegt, größere Becken brauchen mehr
Alternativen, wenn App oder Wasserlinie Pflicht sind
Zodiac CNX 30 iQ (998,70 Euro): das einzige Modell in unserem Feld mit
App-Steuerung und Kabel, ausgelegt auf Pools bis 72 m2. Wer den M700 wegen des Fernstarts und der
Wasserlinie gekauft hätte, kommt hier am nächsten heran. Details im
Test des CNX 30 iQ und auf der
Zodiac Markenseite.
Dolphin Nautilus CC (699 Euro): die schlankere Variante unseres Testsiegers.
Gleiche Maytronics Mechanik, Boden und Wände, aber ohne Wochenplaner und für Pools bis 10 m.
Rund hundert Euro günstiger und für normale Familienbecken die vernuenftige Wahl. Beide Nautilus
Modelle stehen nebeneinander auf der Dolphin Übersicht.
Für kleine Aufstellpools: Ein Premium-Roboter ist im Rundpool ueberdimensioniert.
Dort genügen die Bodenreiniger aus unserer Übersicht
Poolroboter unter 500 Euro. Wer gar kein Kabel im Becken
haben will, findet die Akku-Modelle im Ratgeber
kabellose Poolroboter, passend für
Rundpools.
Fazit
Der Dolphin M700 war ein sehr guter Poolroboter, und er ist auf Amazon.de Geschichte. Statt Ihnen
ein totes Angebot zu verlinken, nennen wir das Modell, das den Alltag heute übernimmt: der
Dolphin Nautilus CC Plus. Er kann weniger als der M700, er kostet aber auch nur einen Bruchteil und
erledigt das, was in einem eingelassenen Becken bis 12 m täglich anfaellt.